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Myfactory Alternative gesucht? Warum Odoo für KMU die clevere Wahl ist

Sie suchen gerade nach einer Alternative zu Myfactory? Dann geht es Ihnen wie vielen kleinen und mittleren Unternehmen aus Handel, Produktion und Dienstleistung: Das Cloud-ERP kann viel, aber jeder Arbeitsplatz kostet dreistellig, jedes Zusatzmodul kommt obendrauf, und man hängt stark an einem Vertriebspartner. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, warum sich der Blick auf Odoo lohnt - egal ob Sie noch vor der Entscheidung stehen oder bereits mit Myfactory arbeiten und über einen Wechsel nachdenken.

Was ist Myfactory - und für wen ist es gedacht?


Myfactory ist ein Cloud-ERP-System für den Mittelstand, seit über 20 Jahren am Markt und seit Dezember 2021 Teil des europäischen Software-Konzerns Forterro. Rund 2.000 Kunden mit über 22.000 Anwendern im DACH-Raum nutzen die Lösung, vor allem in Handel, Produktion und Dienstleistung. Abgedeckt sind Warenwirtschaft, Finanzbuchhaltung, CRM, Produktionsplanung, E-Commerce, DMS und Kasse. Gehostet wird in Deutschland.

Das ist eine solide Basis, und die Anwenderbewertungen sind überwiegend gut - der Support wird sogar überdurchschnittlich gelobt. Der Ansatz ist aber der klassische ERP-Baukasten: Sie buchen Pakete und Add-ons dazu, und jedes zusätzliche Funktionspaket erhöht den Preis pro Nutzer. Was als schlanker Einstieg beginnt, wird mit wachsenden Anforderungen schnell unübersichtlich.

Was Myfactory kostet


Myfactory weist die Preise offen auf der eigenen Website aus. Stand Juli 2026 gelten pro Nutzer und Monat, netto:

  • ERP für Handel und Dienstleistung: rund 114 Euro
  • ERP plus E-Commerce: rund 139 Euro
  • ERP plus PPS für Fertigung: rund 209 Euro

Dazu kommen Add-ons, die separat abgerechnet werden: erweitertes CRM, Servicemanagement, Kassensystem pro Kasse, Personalverwaltung. Ab zehn Nutzern greift ein Volumenprogramm mit Rabatten.

Zum Vergleich Odoo: Deutsche KMU brauchen in der Praxis den Custom-Tarif, weil Odoo Studio, Mehrfirmenumgebungen, externe Schnittstellen und On-Premise-Betrieb daran hängen. Er liegt bei rund 37 Euro pro Nutzer und Monat, im ersten Jahr mit Neukundenrabatt bei rund 29 Euro. Sämtliche Apps sind enthalten, ohne Aufpreis pro Modul.

Was das über die Laufzeit bedeutet, rechnet ein Myfactory-Partner selbst öffentlich vor: 15 Nutzer mit PPS-Modul kommen über fünf Jahre auf rund 200.000 bis 220.000 Euro, davon etwa 160.000 Euro reine Abo-Kosten. Dieselben 15 Nutzer kosten im Odoo-Custom-Tarif über fünf Jahre rund 33.000 Euro an Lizenzgebühren. Die Implementierung kommt in beiden Fällen dazu.

Fairerweise gehört dazu: Myfactory rechnet nach gleichzeitig aktiven Nutzern ab, Odoo nach angelegten. Wenn 25 Personen einen Zugang brauchen, aber nur 15 gleichzeitig arbeiten, zahlen Sie bei Myfactory 15 und bei Odoo 25 Lizenzen. Das verkleinert den Abstand - es dreht ihn nicht um.

Die typischen Schmerzpunkte mit Myfactory


Wenn Unternehmen nach einer Alternative suchen, kommen meist dieselben Punkte auf:

  • Modul- und Lizenz-Dschungel: Der Paketpreis ist nur der Anfang. Add-ons für erweitertes CRM, Servicemanagement, Kasse und Personalverwaltung werden separat berechnet, dazu kommt das Concurrent-User-Modell. Was am Ende auf der Rechnung steht, ergibt sich erst aus der Kombination.
  • Abhängigkeit vom Partner: Einrichtung, Anpassung und Support laufen in der Regel über einen Myfactory-Vertriebspartner. Sie sind damit an dessen Verfügbarkeit, Tempo und Preise gebunden.
  • Aufwendige Ersteinrichtung: In Anwenderberichten wird der Einstieg regelmäßig als zeitintensiv beschrieben - ohne erfahrenen Partner wird das Onboarding zur Geduldsprobe.
  • Geschlossener Quellcode: Anpassungen enden dort, wo der Hersteller sie vorsieht. Eigene Prozesse jenseits des Standards sind nur begrenzt umsetzbar.
  • Ein Anbieter, ein Kurs: Als Teil eines größeren Konzerns entscheidet der Hersteller allein über Roadmap, Preise und Weiterentwicklung. Passt die Richtung künftig nicht mehr zu Ihnen, haben Sie wenig Handhabe - und ein Wechsel wird später nur aufwendiger.

Warum Odoo die clevere Alternative ist


Odoo verfolgt einen anderen Grundgedanken: eine durchgängige Plattform statt vieler zugekaufter Module - und ein offenes Ökosystem statt eines geschlossenen Baukastens. CRM, Verkauf, Einkauf, Lager, Buchhaltung, Produktion, E-Commerce und Projekte greifen ineinander, mit einem gemeinsamen Datenstand.

  • All-in-One: Vom ersten Kundenkontakt über den Webshop bis zur bezahlten Rechnung läuft alles in einem System - kein doppeltes Erfassen.
  • Nachvollziehbare Kosten: Ein veröffentlichter Preis pro Nutzer, inklusive aller Apps. Keine Überraschungen beim nächsten Modul.
  • Offen und erweiterbar: Als Open-Source-Kern mit großem App-Ökosystem lässt sich Odoo an nahezu jeden Prozess anpassen. Passt die Zusammenarbeit mit Ihrem Partner nicht mehr, wechseln Sie den Partner - nicht das System.
  • Stark im Handel und E-Commerce: Integrierter Shop, Lagerbestände in Echtzeit, Anbindung an Marktplätze - genau die Bereiche, in denen Myfactory-Kunden oft unterwegs sind.

Ein Beispiel: Eine Bestellung geht im Webshop ein, reserviert automatisch den Lagerbestand, löst bei Bedarf eine Nachproduktion aus und landet als Beleg direkt in der Buchhaltung. In Odoo ist das ein durchgängiger Vorgang statt einer Kette aus einzeln gebuchten Modulen. Kommen nächstes Jahr drei Mitarbeiter dazu, kostet das drei Lizenzen und keine neue Modulverhandlung.

Was Odoo nicht von Haus aus mitbringt: die enge deutsche Verwurzelung, die Myfactory über zwei Jahrzehnte aufgebaut hat. SKR-Kontenrahmen, DATEV-Anbindung und E-Rechnung lassen sich sauber abbilden, kommen aber nicht so selbstverständlich aus der Box. Genau dafür gibt es einen Implementierungspartner. Wer grundsätzlich überlegt, findet unter Was ist Odoo die wichtigsten Antworten, speziell für den Onlinehandel unter ERP für den Onlinehandel.

Sie haben schon Myfactory? So gelingt der Wechsel


Ein ERP-Wechsel klingt nach Großprojekt - mit dem richtigen Vorgehen ist er gut planbar. So sieht der typische Ablauf aus:

1. Bestandsaufnahme: Welche Myfactory-Module und Prozesse nutzen Sie wirklich, wie viele Nutzer arbeiten gleichzeitig? Oft lässt sich beim Umzug gleich verschlanken.

2. Datenexport: Kunden, Artikel, Lagerbestände, offene Posten und Belege lassen sich aus Myfactory exportieren (CSV, DATEV-Schnittstelle).

3. Migration nach Odoo: Stammdaten werden sauber übernommen, Konten nach SKR03 oder SKR04 gemappt, Shop- und Zahlungs-Schnittstellen eingerichtet.

4. Testlauf auf einer Kopie: Bevor etwas live geht, testen wir alles in einer Staging-Umgebung - ohne Risiko für Ihr Tagesgeschäft.

5. Go-Live und Schulung: Erst wenn alles passt, schalten wir um und schulen Ihr Team auf die neue Oberfläche.

Mehr zum Ablauf lesen Sie unter Migration: So gelingt der Wechsel und Odoo-Implementierung für KMU.

Wonach Betriebe wirklich suchen


Die Suchanfragen sind ehrlich: "Myfactory Alternative", "Myfactory Nachteile", "Myfactory Cloud ERP Kosten", "Myfactory wechseln". Dahinter steckt fast immer dasselbe: Die Software passt nicht mehr ganz, die Kosten sind schwer zu greifen, oder man will unabhängiger werden. Wenn Sie sich darin wiedererkennen, lohnt sich ein ehrlicher Vergleich, bevor Sie den nächsten Vertrag verlängern. Vergleichbare Ausgangslagen behandeln die Beiträge zur JTL Alternative und zur Sage Alternative.

Ihre Vorteile mit Pathics


Bei Pathics bekommen Sie keinen Vertrieb, der Ihnen das teuerste Paket andreht - sondern einen Partner, der Odoo aus der Praxis kennt:

✓ Über 6 Jahre Odoo-Erfahrung, von Version 12 bis 19

✓ Eigene Branchenmodule für Handel, Fertigung und Bau

✓ Saubere Datenmigration - auch direkt aus Myfactory

✓ Persönlicher Support auf Deutsch, keine überteuerten Beratungsprojekte

✓ Pragmatisch: schnell live, dann gemeinsam optimieren

Jetzt den Wechsel prüfen


Sie überlegen, ob Odoo zu Ihrem Unternehmen passt - oder wie der Umstieg von Myfactory konkret aussehen würde? Schicken Sie uns Ihre Nutzerzahl und die genutzten Module, dann rechnen wir Ihnen beide Varianten über fünf Jahre gegenüber. Wenn Odoo für Sie nicht die bessere Wahl ist, sagen wir Ihnen das auch - ehrlich gerechnet, ohne Modul-Lotterie.

Häufige Fragen


Laut Preisliste des Herstellers 114 Euro für ERP Handel und Dienstleistung, 139 Euro mit E-Commerce und 209 Euro mit PPS für Fertigungsunternehmen – jeweils netto pro Nutzer und Monat, Stand Juli 2026. Add-ons wie erweitertes CRM, Servicemanagement, Kasse und Personalverwaltung werden separat berechnet.

Bei den Lizenzkosten deutlich. Zu beachten ist aber, dass Myfactory nach gleichzeitig aktiven Nutzern abrechnet und Odoo nach angelegten. Brauchen 25 Personen einen Zugang, arbeiten aber nur 15 gleichzeitig, zahlen Sie bei Myfactory 15 und bei Odoo 25 Lizenzen. Der Abstand wird dadurch kleiner, dreht sich aber nicht um.

Myfactory ist seit Dezember 2021 Teil der Forterro-Gruppe, einem europäischen Software-Konzern mit über 25.000 KMU-Kunden. Entwickelt und gehostet wird weiterhin in Deutschland.

Ja. Stammdaten, Lagerbestände, offene Posten und Belege lassen sich über CSV und die DATEV-Schnittstelle übernehmen.

Mehr als 50.000 Unternehmen nutzen Odoo, um ihr Geschäft auszubauen.

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